Schulnetzwerk Ruhrgebiet

Das Humanismusprojekt arbeitet projektbezogen mit Schulen des Ruhrgebiets zusammen. Das bestehende Netzwerk aus Vertretern verschiedener Schulen soll in Zukunft systematisch erweitert werden. Unter dem Namen ´Schulnetzwerk Ruhrgebiet` soll im Rahmen des Humanismus-Projekts ein dauerhafter Austausch zwischen Schülern des Ruhrgebiets und Wissenschaftlern gefördert werden. Das Humanismus-Projekt möchte den Akademikern von morgen einen Einblick in das Wissenschaftsleben und die vielen Wege dorthin ermöglichen. Mit wechselnden Schulen sollen daher Projekte in unterschiedlicher Form organisiert werden.
Das Humanismusprojekt lädt Lehrer und Schüler dazu ein, von der Arbeit des Projekts zu profitieren und die Unterrichtspraxis durch einen akademisch fundierten, leicht verständlichen und breit gefächerten Austausch zu beleben. Zur Kontaktaufnahme oder für Anfragen schreiben Sie uns eine e-mail unter humanismus@kwi-nrw.de.


Schulworkshop: Oliver Kozlarek sprach als Gast an der Goetheschule über Humanismus in Lateinamerika

Der in Mexiko lehrende Philosoph, Prof. Dr. Oliver Kozlarek, hat während seines Gastaufenthalts am Humanismus Projekt des KWI, am 3. September einen Workshop an der Essener Goetheschule veranstaltet. Zusammen mit dem Leiter des Projekts, Prof. Dr. Jörn Rüsen, sprach Kozlarek mit 100 SchülerInnen des Bredeneyer Gymnasiums über die Bedeutung und die Definition eines Humanismus in einer globalisierten Welt. Kozlareks Eindrücke über die Entwicklungen dieses Spannungsverhältnisses in Lateinamerika, wurden von den jungen Zuhörern in einer engagierten Diskussion in einen Zusammenhang mit eigenen Erfahrungen aus Auslandsaufenthalten gebracht. Auch kritische Fragen nach der Vereinbarkeit eines Humanismus mit den Entwicklungen eines kapitalistischen Wirtschaftssystems, sowie Überlegungen zu einer kulturübergreifenden Humanität wurden als aktuelle Themen der Zeit diskutiert. In einem anregenden Gespräch mit der Schulleiterin Vera Bittner, betonte das Humanismus Projekt auch in Zukunft weitere Kooperationen mit Schulen veranstalten zu wollen und damit die realen Lebensverhältnisse junger Menschen in das Projekt mit einzubeziehen.

Bericht eines Lehrers   Protokoll eines Schülers

 

Essener Schülerinnen und Schüler stellen Fragen an Friedrich Wilhelm Graf

Mit rund 300 Schülerinnen und Schülern des Essener Burggymnasiums, der B.M.V.-Schule und des Helmholtz Gymnasiums hat der renommierte Münchener Theologe Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf in der Aula des Burggymnasiums über die Frage diskutiert, wie Menschen unterschiedlicher kultureller und ethnischer Herkunft wie auch verschiedener Religionen in einer globalisierten Welt friedlich miteinander leben können. Die Veranstaltung begann mit einem spannenden Vortrag von Graf.  Danach stellt sich Graf allen Fragen der Schülerinnen und Schüler und beantwortete diese ausführlich.  Mehr

 
Friedrich Wilhelm Graf (l) und Jörn Rüsen (r) diskutieren mit den Schülerinnen und Schülern.  

 

Schüler treffen Nachwuchswissenschaftler

An der Essener B.M.V-Schule fand ein sehr erfolgreiches Pilotprojekt statt. Im Rahmen des Wissenschaftssommers 2007 bot das Humanismusprojekt am 13. Juni 2007 einen Workshop an dieser Schule an, der bei den Schülerinnen sehr gut aufgenommen wurde. In kleinen Teams berichteten Doktoranden aus dem international und interkulturell besetzten Graduiertenkolleg „Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung“ den Schülern von ihrer wissenschaftlichen Arbeit, ihrem Werdegang und ihren Herkunftsländern. Die Schüler hatten Gelegenheit, Fragen zu Studienfächern und Berufsmöglichkeiten in den Geistes- und Kulturwissenschaften zu stellen. Der Workshop soll in den kommenden Jahren wiederholt werden.


Irmtraud Seebold (KWI) stellt den Schülerinnen im Auditorium der BMV-Schule das Humanismusprojekt vor.


gefördert durch:

Mercator Stiftung

Projektträger:

Kulturwissenschaftliches Institut NRW