André Araújo

Geschichte
Universität Witten/Herdecke

Spuren der Menschheit in der deutschen Spätaufklärung

André Araújo studierte Geschichte und Kommunikationswissenschaft an der Universität von Sao Paulo (USP) in Brasilien. Magisterarbeit zum Thema "Die Aktualität des Geschehens. Beitrag zur Lektüre des dialogischen Projekts der historischen Vermittlung in der Hermeneutik Hans-Georg Gadamers". Seit April 2007 Doktorand an der Universität Witten/Herdecke mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und assoziiertes Mitglied im Graduiertenkolleg des Humanismus-Projekts.

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Dissertation

Spuren der Menschheit in der deutschen Spätaufklärung
(Betreut von Prof. Dr. Jörn Rüsen, KWI)

In meiner Forschung wird die Entwicklung der historischen Reflexion in Deutschland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bezüglich der Frage nach den Veränderungen des Kultur- und Naturverständnisses sowohl in den kategorialen als auch in den methodischen Grundlagen des historischen Denkens analysiert. Der Menschheitsbegriff, der sich in den Geschichten der Menschheit verbreitete, ist der wesentliche Zugang zu der hier vorgeschlagenen Problemstellung. Um die Spuren der Menschheitsvorstellung genauer zu verfolgen, müssen die verschiedenen Auffassungen des Menschheitsbegriffs und ihre Bedeutung für die Konzeptualisierung des Geschichtsverständnisses herausgearbeitet werden. Auf diese Weise kann eine Verbindung zwischen dem hermeneutischen Umgang mit der historischen Erfahrung und einer kategorialen Organisation des Menschheitsbegriffs in der historischen Interpretationsperspektive hergestellt werden. In Bezug darauf sind die Arbeiten Johann Christoph Gatterers (1727–1799), August Ludwig Schlözers (1735–1809) und Christoph Meiners (1747–1810) besonders relevant.



gefördert durch:

Mercator Stiftung

Projektträger:

Kulturwissenschaftliches Institut NRW