Geographie; Arabistik und Islamwissenschaft
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Weltbilder und Repräsentationen ‚des Eigenen’ und ‚des Anderen’ in transnationalen arabischen Printmedien
Shadia Husseini studierte Geographie im Haupt- und Arabistik und Islamwissenschaft im Nebenfach an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Auslandspraktika sowie Studien- und Sprachaufenthalte in Tansania, den palästinensischen Autonomiegebieten und Ägypten. Diplomarbeit zum Thema "Der 'Westen' aus der Sicht der 'Anderen': Eine diskursanalytische Untersuchung von Konstruktionen der westlichen Welt am Beispiel der arabischen Tageszeitung al-Hayat". Nach dem Studium Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie der WWU Münster im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des INTERREG-Projektes "Zuwanderer integrieren!" der Städte Münster und Enschede. Stipendiatin des Graduiertenkollegs des Humanismus-Projekts seit Juni 2006.
Dissertation
Publikationen
Weltbilder und Repräsentationen ‚des Eigenen’ und ‚des Anderen’ in transnationalen arabischen Printmedien
Betreut von Prof. Dr. Paul Reuber (WWU Münster)
Seit den Anschlägen des 11. Septembers haben die Vorstellungen über das Verhältnis vom „Westen“ und von der „arabisch-islamischen Welt“ eine neue Qualität erlangt. Weltbilder wie der „Kampf der Kulturen“ von Samuel Huntington nehmen seit dem in den öffentlichen Diskussionen eine zentrale Stellung ein, sowohl in westlichen als auch in arabischen Medien. Solche Theorien werden jedoch nicht nur bestätigt, sondern insgesamt sehr kontrovers diskutiert. Angesichts der Konflikte der vergangenen Jahre spielen die dabei entworfenen alternativen Weltbilder und Repräsentationen „des Eigenen“ und „des Anderen“ im Rahmen eines interkulturellen Verständnisses eine große Rolle. Da über solche Konstruktionen in den Diskursen der arabischen Medien bisher wenig bekannt ist, stehen diese im Fokus des Dissertationsprojektes. Ziel ist, ihre Vielfalt aufzuzeigen, um damit Anknüpfungspunkte für einen interkulturellen Dialog zu liefern. Dies geschieht am Beispiel der transnationalen arabischen Printmedien, welche Meinungsforen bieten, in denen Vertreter aller politischen Richtungen zu Wort kommen können.
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