Diana Brenscheidt

Musikwissenschaft; Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft; Politikwissenschaft
Universität Köln

Kunst und Humanismus.
Uday Shankar und Tanz zwischen Indien und dem Westen

Diana Brenscheidt studierte Musikwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Politikwissenschaft an der Universität zu Köln. Studienaufenthalt in den USA an der University of Chicago. Magisterarbeit zum Thema "Musik, Geräusch und Stille. Zur Gestaltung der Tonebene in Satyajit Rays Film ". Nach dem Studium Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Indien und Europa. Ein musiksoziologischer Kulturvergleich" sowie Forschungsaufenthalt in Indien. Seit April 2006 Stipendiatin im Graduiertenkolleg des Humanismus-Projekts.


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Dissertation

Kunst und Humanismus.
Uday Shankar und Tanz zwischen Indien und dem Westen
(Betreut von PD Dr. Lars-Christian Koch, Phonogramm-Archiv, Ethnologisches Museum Berlin / Universität zu Köln)

Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit der Rezeption des indischen Tänzers Uday Shankar (1900-77) in Europa (Deutschland, Frankreich, Großbritannien), den USA und Indien. Uday Shankar stieß mit seinen auf indischen klassischen Tänzen und Volkstänzen basierenden Choreographien zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg und bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein innerhalb der europäischen und amerikanischen Tanz- und Kunstszene, sowie zunächst auch in Indien, auf viel Anerkennung. Die sich international entfaltende Diskussion um ihn und seine Truppe, welche neben westlichen Kritikern, Künstlern und Tänzern in starkem Maße durch Persönlichkeiten der indischen Kunst- und Tanzszene, wie u.a. den Dichter Rabindranath Tagore und den Ästhetiker Ananda K. Coomaraswamy geprägt war, wird hier als Beispiel eines interkulturellen Dialogs untersucht, der über Tanz, Ästhetik und Kunst im Allgemeinen zwischen Indien und ‚dem Westen’ geführt wurde.



gefördert durch:

Mercator Stiftung

Projektträger:

Kulturwissenschaftliches Institut NRW