Leitung

Das Humanismus-Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Jörn Rüsen (s.u.), Senior Fellow am KWI. Er ist zugleich Vorsitzender des Projektvorstands, der zweimal jährlich zusammentritt und alle erforderlichen Entscheidungen trifft, die die Förderung von Teilprojekten im Rahmen des Projekts betreffen. Stellvertretender Leiter ist Prof. Dr. Jürgen Straub (s.u.). Dem Vorstand gehören Dr. Norbert Jegelka (Geschäftsführer KWI), Dr. Wolf Jenkner und Prof. Dr. Jörn Rüsen (Vorsitz) als Mitglieder an.
Beratend begleitet wird der Vorstand des Projekts von der
Lenkungsgruppe, die mehrheitlich aus Vertretern der beteiligten Universitäten und des Kulturwissenschaftlichen Instituts besteht. Sie tritt in der Regel viermal jährlich zusammen und spricht Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Projektprogramms und zur Förderung von Teilprojekten aus.

 

Prof. Dr. Jörn Rüsen studierte Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaft und Pädagogik an der Universität Köln. Nach seiner Promotion 1966 wurde er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Braunschweig und an der Freien Universität Berlin. Von 1974 bis 1989 war er Professor für Neuere Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum und von 1989 bis 1997 Professor für Allgemeine Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Geschichtstheorie an der Universität Bielefeld. Von 1994 bis 1997 war er geschäftsführender Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. Seit dem WS 1996/97 ist er Lehrstuhlinhaber der Professur für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke. Von April 1997 bis Juli 2007 übernahm er das Amt des Präsidenten am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. In seiner Amtszeit wechselte das KWI vom Wissenschaftszentrum NRW in die gemeinsame Trägerschaft der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen.
Im Mittelpunkt seiner gegenwärtigen Forschungs- und Publikationstätigkeit steht die Untersuchung kognitiver, politischer und ästhetischer Regulative historischer Sinnbildung und die theoretischen und methodischen Grundlagen der Geschichtswissenschaft, der Geschichte des Historischen Denkens und  Geschichtsdidaktik.

Prof. Dr. Jürgen Straub hat seit dem SS 2008 den Lehrstuhl für "Sozialtheorie und Sozialpsychologie" an der Ruhr-Universität Bochum inne. Zuvor lehrte er von 2002 bis 2008 das Fach "Interkulturelle Kommunikation" an der Technischen Universität Chemnitz. Vor der Übernahme des Lehrstuhls an der TU Chemnitz war er appl.-Professor für Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Forschungsprofessor an der Privatuniversität Witten-Herdecke; von Oktober 1999 bis September 2001 war er im Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) Essen sowie in der Leitung einer interdisziplinären Studiengruppe zum Thema "Lebensformen im Widerstreit. Identität und Moral unter dem Druck gesellschaftlicher Desintegration" tätig. Seit September 2001 war er als Fellow desselben Instituts für die Konzeption und Durchführung einer internationalen und interdisziplinären, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen organisierten Tagungsreihe zum Thema "Gewalt in modernen Gesellschaften" verantwortlich (letzte Tagung: April 2003 in Kooperation mit dem Staatsschauspielhaus Dresden). Im Wintersemester 2001-02 vertrat er die Professur für Mikrosoziologie an der Universität Gießen. 1994-95 war er Fellow am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld.


gefördert durch:

Mercator Stiftung

Projektträger:

Kulturwissenschaftliches Institut NRW