Geboren 1972 in Bruchsal (Baden). Studium der Philosophie, Literatur und Geschichte in Heidelberg, Hamburg, Venedig und Berlin. Magisterarbeit über die „Philosophie der Tech-nik“. 2001-2003 Promotionsarbeit über Hans Blumenbergs phänomenologische Anthropolo-gie. Arbeit als freier Autor, Redakteur und Dramaturg. Seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbei-ter in der BMBF-Nachwuchsgruppe „Zur Relevanz der Natur des Menschen als Orientie-rungsnorm für Anwendungsfragen der biomedizinischen Ethik“ am Interdisziplinären Ethik-Zentrum der Universität Freiburg.
Forschungsschwerpunkte
AG Projekt
Ausgewählte Publikationen
„Die Bedeutung gehaltvoller Begriffe des ‚Menschen’ für die Konzeption normativer Theo-rien und die Reichweite anthropologischer Argumente in der Ethik“.
Eine Ethik ohne Rekurs auf die charakteristische menschliche Lebensform und ohne einen Begriff von Humanität ist schwer denkbar – trotzdem gelten anthropologische Überlegungen in der Ethik als zu voraussetzungsreich oder als verschwommen. In dem Projekt soll ein Beg-riff des menschlichen Selbstverständnisses erarbeitet werden, der anthropologisch gehaltvoll ist und gleichzeitig den Anforderungen normativer ethischer Theorien Rechnung trägt. Damit zusammenhängend wird die Frage behandelt, wie sich das menschliche Selbstverständnis angesichts neuer Technologien ändern kann: Inwiefern werden menschliche Lebensform und Humanität durch Selbsttechnisierung und Selbstcyborgisierung verändert, und was sind die anthropologischen und ethischen Konsequenzen?
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