Dr. phil. Dietmar Hübner

Geboren 1968 in Solingen. Studium der Physik und der Philosophie in Bonn und Cambridge. M.Phil. (University of Cambridge), Dipl.-Phys. (Universität Bonn) 1995. Dr. phil. (Universität Bonn) 1999, Dissertation zum Zusammenhang von Entscheidungstheorie, Geschichtsphilosophie und Ökologischer Ethik. PD (Universität Bonn) 2007, Habilitationsschrift zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit. Seit 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissenschaft und Ethik.


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AG Projekte

„Freiheit und Gründe“.
Das Projekt befasst sich mit der Perspektive, menschliche Willensfreiheit, nicht zuletzt entgegen der These einer durchgehenden neuronalen Kausalbestimmtheit menschlichen Handelns, im Rekurs auf die Wirkmächtigkeit von Gründen, im Gegensatz zur Bestimmung durch Ursachen, zu verstehen und somit Freiheit auf eine Einbettung personaler Vollzüge in nichtkausale Rechtfertigungskontexte zu gründen.

„Anthropotechnik und Humankultur“.
Es wird der Frage nachgegangen, ob eine Kritik an Anthropotechniken weniger darauf gegründet werden sollte, dass technische Eingriffe in die menschliche Ausstattung deren Natürlichkeit bedrohen, als vielmehr darauf, dass entsprechende Verbesserungen dem humanen Grundgedanken zuwiderlaufen, Herausforderungen gerade nicht durch Modifikation der eigenen naturalen Kapazitäten, sondern durch Anwendung kultürlicher Werkzeuge zu begegnen.



gefördert durch:

Mercator Stiftung

Projektträger:

Kulturwissenschaftliches Institut NRW